AFI – Silber blutet die schwarze Sonne...
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- Strichcode 199438000567
- Genre Coldwave, Post-Punk
- Label Run For Cover Records
-
Zustand
- Neu
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu konstanten Zustand der Neuerfindung. Die Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln – manchmal dramatisch –, sich niemals in einem Genre zu wohlzufühlen oder sich auf ihren beeindruckenden Karriereerfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum erweitert, es aber auch mit einer klanglichen Identität herausgefordert, die sich in wilde, unerwartete Richtungen verschieben kann. Mit ihrem zwölften Album, Silver Bleeds the Black Sun…, steht AFI erneut am Anfang eines kühnen neuen Kapitels, nur dieses Mal haben sie es sogar geschafft, sich selbst zu überraschen.
Wie findet eine Band, die für kreativen Umbruch bekannt ist, immer noch Wege, sich aus ihrer Komfortzone herauszuholen? Normalerweise würde die Gruppe ein Album damit beginnen, sich sofort ins Schreiben zu stürzen und einfach ihre intuitive musikalische Kurzschrift den Prozess leiten zu lassen, aber für Silver Bleeds the Black Sun… beschloss AFI, ihren kreativen Ansatz ganz bewusst zu ändern. Diesmal begann es mit einem Gespräch: Wie konnten sie Neuland betreten?
Der Schlüssel zum Fortschritt kam tatsächlich aus der kollektiven Vergangenheit von AFI. „Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang“, erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. „Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Post-Punk – all diesem Zeug aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit dem wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, und Bauhaus, und Siouxsie and the Banshees.“ Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Traumhaftes und Ätherisches, und die Bandmitglieder stürzten sich kopfüber in Einflüsse, die schon immer tief im musikalischen Kern von AFI verankert waren, aber jetzt in den Vordergrund gerückt wurden.
Silver Bleeds the Black Sun… ist düster und jenseitig, aber auch grandios und erhaben, gleichermaßen bissig und schön – mit anderen Worten, es ist sehr AFI, doch nicht ganz wie jede Version der Band, die Sie je zuvor gehört haben.
A1 Der Greifvogel
A2 Hinter der Uhr
A3 Heilige Visionen
A4 Blasphemie & Exzess
A5 Speer der Wahrheit
B1 Aschefleck in einem grünen Auge
B2 Leerheit, ich biege mich zurück
B3 Marguerite
B4 Eine ungemachte Welt
B5 Niemanduntergrund